Zu überfüllte Busse: Nach wie vor Probleme bei Schülerbeförderung in Freyung-Grafenau

Die Schülerbeförderung in Freyung funktioniert nach wie vor nicht. Dies teilt Alexander Muthmann, Vorsitzender der CWG/FW-Fraktion, mit. „Gestern hat mir eine Mutter aus Kreuzberg geschildert, dass es mittags, wenn um 12.50 Uhr Schulschluss ist, immer noch große Probleme gibt“, so Muthmann. Der Bus der Linie 403, der über Ahornöd, Speltenbach und Kreuzberg nach Mauth und Finsterau fährt, sei zum Teil so überfüllt, dass Kinder an der Busbucht in Oberndorf nicht einsteigen dürfen und auf einen Ersatzbus warten müssen. In erster Linie betroffen seien die Grundschüler aus dem Bereich Ahornöd, Speltenbach und Kreuzberg, die nicht bis nach Mauth oder Finsterau befördert werden müssen. „Die Folge ist, dass die Grundschüler nach wie vor nicht pünktlich nach Hause gebracht werden und oft erst um 14 Uhr daheim ankommen.“ An einem Tag ist überhaupt kein Ersatzbus gekommen und die Kinder mussten schließlich von den Eltern selbst abgeholt werden.
Muthmann hat sich daher noch einmal an Landrat Sebastian Gruber gewandt und ihn gebeten, sich persönlich dafür einzusetzen, dass diese nach wie vor bestehenden Mängel zeitnah behoben werden. „Zum anderen sollte schnellstmöglich ein Termin für eine außerordentliche Sitzung des Struktur-, Umwelt- und Verkehrsausschusses festgelegt werden, damit unser Antrag der CWG/FW-Fraktion zur Schülerbeförderung öffentlich diskutiert werden kann.“
An Muthmann haben sich in den vergangenen zwei Wochen zahlreiche Eltern gewandt und ihn darum gebeten, sich für Verbesserungen bei der Schülerbeförderung einzusetzen. „Einige Veränderungen gibt es, aber es sind noch lange nicht alle Mängel behoben. Es muss nun endlich gehandelt werden, denn Kinder und Eltern sind mit ihrer Geduld am Ende.“ Vor allem Grundschülern sei eine solche Situation nicht zumutbar.