Nach dem Millionen-Deal am Riedberger Horn: Auch andere Regionen wollen profitieren - Fichtelgebirge reagiert


Nach dem Millionen-Deal am Riedberger Horn:
Auch andere Regionen wollen profitieren – Fichtelgebirge reagiert

München/Freyung. Gleiches Recht für alle! Nach diesem Motto verlangt jetzt auch das Fichtelgebirge eine Millionen-Unterstützung für den naturnahen Tourismus, wie sie Ministerpräsident Söder dem Oberallgäu nach seiner überraschenden Wende beim Riedberger Horn versprochen hat. Für 20 Millionen Euro wurde dort das überaus umstrittene Projekt Skischaukel zumindest vorübergehend auf Eis gelegt. „Der teure Friede am Riedberger Horn“, hatte der Freyunger Landtagsabgeordneter Alexander Muthmann diesen fragwürdigen Deal kommentiert. Er wollte am 9. April 2018 von der Bayerischen Staatsregierung wissen, aus welchen Quellen die 20 Millionen Euro für das Oberallgäu kommen. Die Antwort aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium wenige Tage später bestätigte dann die Befürchtung, die massive Förderung für die Gegend um das Riedberger Horn könnte zu Lasten anderer Regionen gehen. Die Initiative aus dem Fichtelgebirge bekräftigt Muthmann in seiner Forderung, zusätzliches Geld für den naturnahen Tourismus auch in den Bayerischen Wald zu pumpen. „Die Staatsregierung kann sicher sein, dass es auch bei uns innovative Projekte gibt, die einer staatlichen Förderung würdig sind“, kündigt Muthmann an.
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https://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/fichtelgebirge-will-bay...