Muthmann-Initiative zeigt Weg zu schnellem Internet auf


Viechtach/München. Udo Harbers, Repräsentant der Telekom in München, hat sehr schnell auf eine Initiative des Freyunger Landtagsabgeordneten Alexander Muthmann reagiert und einen Weg aufgezeigt, wie die Realschule und das Gymnasium zu einem schnellen und leistungsfähigen Internet kommen können.

Um Bandbreite und Kapazitäten zu erhöhen, müsste tatsächlich eine Glasfaserleitung in die Schulgebäude verlegt werden. Für solche Zwecke legt das Bayerische Finanzministerium ab Juni 2018 ein eigenes Schulförderprojekt auf, das einen geförderten Ausbau trotz vorhandener Bandbreiten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde überhaupt ermöglicht und den Sachaufwandsträgern - in diesem Fall dem Landkreis Regen - 80 bis 90 Prozent der Kosten erstattet, berichtet Harbers. Er rät, den Start dieses Programms abzuwarten und dann gezielt bei der Telekom nach einem Angebot für den Glasfaseranschluss nachzufragen.

Bis dieser verwirklicht sei, könnten Realschule und Gymnasium die vorhandene Infrastruktur nutzen. In dem Gebiet, in dem sich das Schulzentrum befinde, habe die Telekom auf eigene Kosten VDSL-Anschlüsse mit einer hohen Bandbreite geschaffen. Diese Anschlüsse könnten Realschule und Gymnasium einfach bei der Telekom bestellen; die Grundschule nutze sie bereits.
Landtagsabgeordneter Alexander Muthmann hat die Antwort von Udo Harbers an Landrätin Rita Röhrl, Bürgermeister Franz Wittmann und die Leiter von Gymnasium und Realschule, Martin Friedl und Stefan Spindler, weitergeleitet und angeregt, in einem gemeinsamen Gespräch das weitere Vorgehen zu klären. Der FDP-Politiker hatte sich – wie berichtet – an der Realschule und am Gymnasium in Viechtach über den Stand der Digitalisierung informiert und dabei erfahren, dass für die Umsetzung des digitalen Klassenzimmers dringend ein schnelleres Netz erforderlich sei. Er hatte sich daraufhin an Udo Habers gewandt, der bei der Telekom für Politische Interessenvertretung, Regulierung und Bundesländer zuständig ist.